Touristenfalle vs. echte Taverne erkennen
Warnzeichen: ein Mitarbeiter, der aktiv von der Straße aus winkt, eine laminierte Speisekarte mit Fotos jedes Gerichts, und ein Menü in sechs Sprachen, bevor man überhaupt sitzt. Echte Nachbarschaftstavernen, besonders in Koukaki oder den Seitenstraßen von Monastiraki, haben meist kürzere, saisonale Speisekarten und niemanden, der draußen versucht, einen hineinzuziehen.
Was man wirklich bestellen sollte
Neben Souvlaki und Gyros (beides wirklich gutes Streetfood, kein reines Touristenfutter) lohnt sich Moussaka, frisch gegrillter Fisch nach Gewicht, Saganaki (gebratener Käse) und Horiatiki — der echte griechische Salat, der nie mit Salat serviert wird.
Varvakios-Markt und Athens Kaffeekultur
Der Zentrale Markt (Varvakios) in der Nähe von Monastiraki lohnt einen Rundgang, auch ohne selbst zu kochen — Fischhändler, Metzger und Gewürzstände geben ein echtes Gefühl für die Stadt jenseits der Ruinen. Die griechische Kaffeekultur ist ebenfalls tief verwurzelt: eine Stunde bei einem einzigen Frappé oder Freddo Espresso zu sitzen, ist völlig normal, keine Eile.
Die eine wichtigste Regel: Wenn ein Restaurant sich anstrengt, einen mit einem Anwerber oder Fotomenü von der Straße zu holen, einen Block weiterlaufen — Athens bestes Essen macht selten am meisten Lärm um sich.